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Öffentlichkeit, Kommunikationsmittel und Kommunikationsziele

3 Min. Lesezeit von VDA online

Das Öffentlichkeitsarbeit wichtig ist, wissen wir alle, aber sie konkret umzusetzen ist schwierig. Wenn wir eine Nachricht haben, dann muss sie den Empfänger erreichen, seine Aufmerksamkeit erlangen und ihm die notwendigen Informationen liefern. Aber nicht alle Informationen sind für jeden relevant. Darum ist es wichtig, sich genau klar zu machen, wen man erreichen will, auf welchem Wege die Nachricht verbreitet werden soll und was man zu sagen hat, bevor man eine Nachricht verfasst.

Interne Öffentlichkeit

Die interne Öffentlichkeit umfasst je nach Inhalt und Art der Nachricht Vereinsmitglieder, Vorstandsmitglieder, Bezirksvorsitzende und andere Mitglieder und Funktionäre, die dem Verein angeschlossen sind.

Nachrichten werden an sie als Informationen, zur Bindung an den Verein und zur Motivation verschickt.

Zur Motivation kann zum Beispiel eine Einladung zu einem regelmäßigem Vereinstreffen verschickt werden. Auch wenn alle, eigentlich wissen, wann die Treffen sind, motiviert es mehr Leute zu kommen, wenn sie eine Einladung erhalten, in der ihnen das Treffen schmackhaft gemacht wird. Dazu kommt der Verein verstärkt ins Bewusstsein der Mitglieder, wenn er sich regelmäßig meldet. Auch Vereinszeitungen, Newsletter, Protokolle von Sitzungen und Jahreshauptversammlungen sind Kommunikationsmittel für die interne Öffentlichkeit.

Fach-Öffentlichkeit und politische Öffentlichkeit

Zur fachliche und politischen Öffentlichkeit gehören zum Beispiel Fachzeitschriften und ihre Leser, Wissenschaftler, Verbandsvorstände und Politiker (auch in der Kommunalpolitik).

Sie anzusprechen hat das Ziel das eigenen Profil zu schärfen, den eigenen Standpunkt (z. B. in punkto Umweltschutz, Tierschutz, Poitivlisten et.) zu verdeutlichen und um Unterstützung zu werben.
Als Kommunikationsmittel eignen sich z. B. Veranstaltungen, Fachvorträge, Stellungnahmen, Briefe und persönliche Gespräche. Im Internet können auf der eigenen Homepage Stellungnahmen veröffentlicht und über Facebook und Twitter verbreitet werden.

Breite Öffentlichkeit
Die breite oder Kern-Öffentlichkeit, ist die, an die wir zuerst denken, wenn wir über Öffentlichkeitsarbeit sprechen. Es sind alle, die mit unserem Verein gemeinsame Interessen haben. Diese wollen wir informieren, ihr Vertrauen erwecken und sie an uns binden – sprich als Mitglieder, Besucher oder Unterstützer gewinnen.
Wir erreichen sie über Poster, Flyer, Homepage, Newsletter, Ankündigungen und Anzeigen in Fachzeitschriften oder Zeitungen. Wir treffen sie auf Veranstaltungen wie Messen, Börsen oder auf Stadtfesten.

Medien-Öffentlichkeit

Zur Medien-Öffentlichkeit gehören neben Journalisten auch alle deren Leser oder Zuhörer (Rundfunk) und Zuschauer (Fernsehen). Sie erfahren von unserem Verein und unserem Hobby durch Pressemitteilungen, aus Artikeln in (fachfremden) Zeitschriften. Hier möchten wir als Verein oder Verband wahrgenommen werden und Sympathien gewinnen.
Zum Beispiel wäre die Nachzucht eines vom Aussterben bedrohten Tieres bzw. ein Nachzuchtprogramm zur Vermeidung weiterer Wildfänge eine Nachricht, die für die Medien-Öffentlichkeit interessant wäre. Auch über Aktionen, wie das Sammeln von Abfällen entlang eines Flussabschnittes oder in einem Naturschutzgebiet, die Mitwirkung an der Renaturierung eines Feuchtgebiets oder das Aufstellen von Krötenzäunen etc. sind medienwirksam.

Für solche Nachrichten müssen informative und interessante Pressemitteilungen an Redakteure verschickt werden. Nur wenn sie unterhaltsam, interessant, bewegend oder auf andere weise relevant sind, schaffen es unsere Pressemitteilungen es in die Medien.

Fazit

Nicht jede Nachricht ist für jede Zielgruppe interessant. Die Art der Nachricht und die Zielgruppe bestimmen über die Formulierung und über die Art der Verbreitung. Es ist nicht möglich mit einer einzigen Nachricht alle anzusprechen, weil die Interessen in der Öffentlichkeit zu uneinheitlich sind.

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